Auch das ThinkPad T530 kommt mit den bereits bekannten Sicherheits-Features daher, die für ein Business-Notebook üblich sind. BIOS-Passwort, TPM und Fingerabdrucklesegerät schützen vor Datendiebstahl.Lenovo legt dem ThinkPad kein Zubehör bei, sieht man von dem Netzteil und dem Akku ab. Dafür bietet man aber eine große Palette an optionalem Zubehör an, welche wir hier ein wenig erläutern werden. Dell 312-0831

Durch das ähnliche Gehäuse sind nahezu alle Teile der alten Serie T520 mit dem neuen ThinkPad kompatibel. Dell 451-10690 Nur wer USB 3.0 benutzen möchte, benötigt evtl. andere Hardware. Über den Dockingport an der Unterseite lässt sich das ThinkPad mit zwei Stations verbinden. Zum einen mit dem günstigeren Port Replicator Series 3 mit USB 3.0 für derzeit 110 Euro, der allerdings keine große Erweiterung der Schnittstellen mit sich bringt und nur 3x USB 2.0, nur 1x USB 3.0, VGA und Gigabit-LAN stationär auf dem Schreibtisch bietet. Dell 451-10691 Zusätzlich zu dieser Ausstattung hat der Mini Dock Plus Series 3 mit USB 3.0 für knapp 230 Euro drei USB-2.0-Ports mehr, aber auch zwei DVI und zwei DisplayPorts vorzuweisen. Hier findet man auch zwei Audioports für Kopfhörer und Mikrofon.

Angeboten wird obendrein ein MiniDisplayPort zu VGA Adapter, dessen Zweck angesichts des VGA Ports am Gerät als fraglich erscheint. Auf andere Anschlüsse, wie DVI, HDMI oder DisplayPort, kommt man nur mit einem Adapter eines Drittherstellers, der dann zwar nicht unbedingt zum Design passt, aber möglicherweise deutlich günstiger ist. Dell D044H

Wartung
Auf der Unterseite findet man zwei Wartungsklappen. Unter der ersten verbirgt sich die Festplatte und unter der zweiten findet man den zweiten RAM-Slot. Lenovo erlaubt den selbstständigen Austausch von den folgenden Teilen: WLAN-Karte, WAN-Karte, Festplatte, Tastatur, TrackPoint und RAM bei voller Aufrechterhaltung der Garantie. Dell W953G


Standardmäßig ist eine Bring-In-Garantie über drei Jahre enthalten. Für bis zu 200 Euro lässt sich diese Garantie jedoch auf einen Vor-Ort-Service am Folgetag mit Unfallversicherung erweitern. Dell 312-0740
Die Tastatur ist die große Neuerung im T530. Hier wurde am Design und am Layout geschraubt. Zuerst zum Design: Die Tasten sind im Chiclet-Style durch kleine Stege getrennt. Lenovo vermarktet das als Island(Insel)-Style. Die Tasten der oberen Reihe und die Pfeiltasten sind völlig flach. Dell 312-0894 Die Leertaste ist konvex, nach oben gewölbt und alle anderen Tasten sind konkav, nach unten gewölbt. Dadurch treffen die Finger die Tasten recht sicher in der Mitte. Auch bei der Farbgebung wurde etwas verändert: Das Blau, das sonst die Entertaste und weitere wichtige Tasten hervorgehoben hat, wurde gestrichen und durch ein durchgängiges Schwarz ersetzt.

Das Layout hat ebenfalls einen Refresh abbekommen. Dell 451-10611 Zwar sind die Fn-Taste und die Strg-Taste immer noch anders als bei den meisten Notebooks vertauscht, aber im vorderen rechten Bereich hat sich einiges getan. Die Druck-Taste ersetzt nun die Taste für das Kontextmenü, letztere wurde völlig gestrichen. Über den seitlichen Pfeiltasten findet man nun Bild-hoch und Bild-ab. Die Escape-Taste hat nur noch die halbe Höhe und die Entfernen-Taste ist in die rechte obere Ecke gewandert. Daneben findet man nun die Tasten Einfügen, Ende und Pos1. Ebenfalls völlig gestrichen wurden die Tasten Rollen und Pause. Leider fehlt weiterhin der Nummernblock, der lange Zahleneingaben deutlich vereinfacht hätte. Dell P721C

Als Beleuchtung ist wieder das ThinkLight integriert, eine kleine LED neben der Webcam. Optional ist aber auch eine Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung zu haben. Außerdem bleibt die Tastatur spritzwassergeschützt. Dell P722C

Touchpad und TrackPoint
Das Touchpad und der TrackPoint sind seit dem T510 gleichgeblieben. Das Touchpad ist daher inzwischen von der Größe her nicht mehr zeitgemäß. Es unterstützt zwar Multitouch, aber das HP EliteBook 8570p hat eine vergleichsweise deutlich größere sensitive Fläche. Dell T117C

Es stehen drei matte 15,6-Zoll-Panels zur Wahl: Das günstigste hat eine HD-Auflösung von 1366 x 768 Pixeln, während die beiden teureren HD+ (1600 x 900 Pixel) und FullHD (1920 x 1080 Pixel) bieten. Letzteres hat eine höhere Helligkeit und einen deutlich größeren darstellbaren Farbraum. Wie sich dieses Display schlägt, erfahren Sie in Kürze im Test des ThinkPad W530. Dell 312-0724

In unserem Testmodell ist das Display mit 1600 x 900 Pixeln eingebaut. Dell 451-10586 Es kommt von dem Hersteller AU Optronics und hat die Modellbezeichnung B156RW01. Lenovo gibt für das Display eine Helligkeit von 220 cd/m² an. Tatsächlich liegt die durchschnittliche Helligkeit laut unseren Messungen dem sehr nah: 219,9 cd/m². Den Maximalwert findet man an der rechten Seite mit 230 cd/m². In der rechten oberen Ecke ist der dunkelste Punkt mit 207 cd/m² anzutreffen. Die Ausleuchtung ist mit 90 % weit über dem Durchschnitt. Im Akkubetrieb steht die volle Helligkeit zur Verfügung. Dell 312-0859


Der Schwarzwert ist mit 0,33 cd/m² sehr niedrig und damit besser, als bei den meisten Konkurrenten. Mit der guten Helligkeit erreichen wir so einen Kontrast von 673:1, der Bilder und Filme satt und kräftig darstellen kann, aber auch Texte besser lesbar macht. Das Display im Vorgänger hatte einen vergleichbaren Kontrast, allerdings war hier die Ausleuchtung deutlich schlechter und es war im Gesamten etwas dunkler. Dell 451-10655

Die Farbräume sRGB und AdobeRGB werden nicht annähernd erreicht. Wer Wert auf eine gute Farbwiedergabe legt, sollte sich das FullHD-Display anschauen, das deutlich mehr Farben darstellen kann. Näheres dazu finden Sie im Test zum ThinkPad W530. Dell N950C

Im Außeneinsatz profitiert das ThinkPad von den matten Displays. Während bei strahlendem Sonnenschein die spiegelnden Displays hauptsächlich ihre Umgebung wiedergeben, werden beim T530 störende Reflexionen vermieden. Gepaart mit der ausreichenden Helligkeit kann man mit dem T530 auch in einer hellen Umgebung gut arbeiten. Dell T114C

Die Blickwinkel sind für den Preis schon sehr grenzwertig. In der Horizontalen lässt sich das meiste noch sehr gut erkennen und das Display dunkelt nur stark ab. In der Vertikalen muss man unterscheiden, ob von oben, oder von unten auf das Display geschaut wird. Von unten lässt sich Schrift zwar noch erkennen, aber die Farbdarstellung ist katastrophal. Die meisten dunklen Farben werden zu Schwarz oder Dunkelgrau. Von oben werden die Farben zwar etwas schlechter und auch dunkler, aber man kann noch alles gut erkennen. Dell U661H

Das ThinkPad T530 kann man im Shop von Lenovo in unzähligen Varianten selbst zusammenstellen. Dell WT870 Dabei ist allein die Auswahl der Prozessoren gewaltig: Der schwächste stammt noch aus der 2. Generation der Core i3 Familie (2370M). Ein gleichgetakteter Prozessor der 3. Generation (3110M) ist ebenfalls eine Option. Weiterhin werden drei Core i5 (3210M, 3320M, 3360M) und drei Core i7 (3520M, 3610QM, 3720QM) der aktuellen Generation angeboten. Wem das noch nicht reicht, der sollte sich bei der W-Serie umsehen. Hier kann sogar Intels Flaggschiff, der Intel Core i7 3920XM Extreme Edition ausgewählt werden. Dell 312-0818

Im Prozessor integriert ist die Intel HD Graphics 3000/4000. Wer auf die Leistung einer dedizierten Grafikkarte besteht, der kann zusätzlich eine NVIDIA NVS 5400M einbauen lassen. Diese verfügt dann über 1 GB eigenen Speicher und kann in Echtzeit mit der Optimus-Technologie die Intel HD Graphics ablösen. Dell 451-10673

Als Arbeitsspeicher können 4, 6 oder 8 GB ausgewählt werden, wobei leicht selbst auf 16 GB erweitert werden kann. Als Festplatten können drehende HDDs mit 5400 U/min oder 7200 U/min mit bis zu 500 GB Speicher, oder mit schnelleren SSDs mit 128 GB, 180 GB oder 256 GB ausgewählt werden. Dell F286H


Die im Testmodell verbaute CPU ist ein Dual-Core-Prozessor der dritten Generation von Intel und hört auf den Namen Core i7 3520M. Er basiert auf der Ivy-Bridge-Architektur und wurde daher mit einer Strukturbreite von 22 nm gefertigt. Der Standardtakt beträgt 2,9 GHz, allerdings kann der Prozessor mit Turbo Boost mit einem Kern auf bis zu 3,6 GHz übertakten. Dell F287F

Im Cinebench wird die Leistung der CPU mit dem Rendern einer 3D-Szene ermittelt. Im Cinebench R11.5 erreicht das T530 3.36 Punkte. Hier füllt der Core i7 3520M die Lücke zwischen dem schwächeren Dual-Core i7 2640M mit etwa 3,15 Punkten und dem deutlich stärkeren Quad-Core i7 2630QM mit 4,4 Punkten. Dell F287H
Mit dem PCMark 7 wird die gesamte Leistung des Notebooks bewertet. Dazu werden viele Anwendungen durchlaufen und hinterher ein Durchschnittswert errechnet. Hier liegt das ThinkPad T530 im oberen Mittelfeld. Durch die starke Dual-Core-CPU und der dedizierten GPU schafft das Notebook zwar einiges an Leistung, aber durch die fehlende SSD kann sich das Notebook nicht in die höheren Ränge vorarbeiten. Dell R988H

5.1Windows 7 LeistungsindexProzessorBerechnungen pro Sekunde7.2Speicher (RAM)Speichervorgänge pro Sekunde5.9GrafikDesktopleistung für Windows Aero5.1Grafik (Spiele)3D-Business und Gaminggrafikleistung6.7Primäre FestplatteDatentransferrate5.9 Dell 312-0452

Akku Dell F286H