Das schwarz-graue Gehäuse ist sehr zurückhaltend gestaltet und offenbart keine Fehltritte wie Hochglanzlack oder Chromverzierungen. Ganz dem Geschmack und den Anforderungen der Business-Sparte gerecht werdend, findet man hier ein Äußeres vor, das voll und ganz dem betrieblichen Understatement-Gedanken entspricht. Die vorwiegend anzutreffenden angerauten Kunststoffoberflächen werden durch eine Rahmung um die Tastatur herum und den Displaydeckel im gebürsteten Alulook etwas aufgewertet. Leider sind diese Flächen recht anfällig für Fingerabdrücke, die sich auch nur durch ein hartnäckiges Wischen entfernen lassen. Akku ASUS R700VM

Die Stabilität des Gehäuses macht grundsätzlich einen sehr guten Eindruck. Die Handballenablage ist fest und der Displaydeckel lässt sich nur wenig verwinden. Schwachpunkte findet man jedoch über dem Akkuschacht und am Unterboden im Bereich des optischen Laufwerks. An beiden Stellen lässt sich das Material leicht eindrücken. Vor allem unter dem optischen Laufwerk wirkt sich die schwache Materialfestigkeit negativ aus. Genau diese Stelle wird oft genutzt, um das Notebook in die Hand zu nehmen. In dieser Situation knarzt das Gehäuse dann auch und vermittelt einen wenig stabilen Eindruck. Das Gewicht übertrifft mit knapp 2,8 Kilogramm das eine oder andere Konkurrenzmodell um 100 bis 200 Gramm. Dafür ist aber bereits ein kapazitätsstarker Akku verbaut, den man sonst nicht unbedingt vorfindet. Die Ausmaße liegen mit etwa 3,5 x 38 x 26 Zentimetern im Rahmen der Standardklasse. Akku ASUS U57

Die Schnittstellenausstattung des Asus Pro B53V deckt alle wesentlichen Anschlüsse ab und bietet mit eSATA und HDMI sogar Alternativen, die nicht selbstverständlich sind. USB 2.0, USB 3.0, DisplayPort, VGA und ein Card Reader können hingegen in der Business-Klasse als notwendige Standardausstattung angesehen werden. Fehlende Schnittstellen sind per ExpressCard/34 nachrüstbar. Im stationären Betrieb sorgt ein Dockingport für eine schnelle Anbindung externer Peripherie und Erweiterungen. Das Asus Pro B53V kann mit Nvidia Grafik insgesamt bis zu vier Bildschirme (inklusive Notebook-Display) ansteuern. Die Asus Powerstation II bietet bis auf DVI-D allerdings sonst keine wesentlichen Schnittstellen, die man nicht schon am Notebook selbst findet. Ganz im Gegenteil: eSATA und USB 3.0 muss man weiterhin direkt am Notebook nutzen. Die Dockingstation ist mit allen Modellen der Serie kompatibel und kostet etwa 160 Euro. Adapter ASUS U57A

  • Akku ASUS U57A

Die Positionierung der Schnittstellen fällt teils recht ungünstig aus. Vor allem die Monitor-Anschlüsse auf der linken Seite und die schnellen USB-3.0- und eSATA-Ports auf der rechten Seite dürften mit angeschlossener Peripherie die Handlungsfreiheit des Nutzers einschränken.


Beim Asus Pro B53V kommt standesgemäß ein Dual-Band-fähiges Intel Centrino Advanced-N 6235 WLAN-Modul zum Einsatz. Neben dem mittlerweile hochfrequentierten 2,4-GHz-Band kann man so auch auf das 5-GHz-Band ausweichen. Mit zwei Antennen ausgestattet sind mit diesem Modul theoretische Übertragungsraten von bis zu 300 Mbit/s möglich. Im Praxistest können wir keine Verbindungsschwierigkeiten feststellen. Im Vergleich zum Asus N76VZ mit Atheros WLAN-Adapter haben wir je nach Entfernung sogar einen Balken mehr an Signalstärke vorfinden können. Weitere Anbindungsmöglichkeiten bestehen per Gigabit-LAN oder Bluetooth 4.0. Die Webcam löst mit zwei Megapixeln auf und reicht für Videotelefonie aus. Mit einem Hardwareschalter lässt sich diese manuell verschließen. Akku ASUS U57D

Ein freier Mini-PCIe-Steckplatz könnte eine WWAN-Karte aufnehmen. Notwendige Antennen für ein Nachrüsten in Eigenregie fehlen aber genauso wie erhältliche Modellvarianten mit bereits integriertem Breitband-Modul. In der Ausstattungsliste wird jedoch eine 3G-/3.5G-Unterstützung aufgeführt und auch entsprechende Treiber lassen sich auf der Asus-Support-Seite finden. Vielleicht werden entsprechende Modelle hierzulande noch nachgesteuert. Adapter ASUS U57DE